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Bezirksvertretung Bottrop-Mitte

Bezirksvertreter Norbert Heimeier

Scharnhölzfeld 42

46238 Bottrop

 

 

Telefon: (02041) 1 62 81 10 

E-Mail: heimeier(at)gruene-bottrop.de

 

 

 

"Tag des Baumes" 2012: Genug Bäume geschlagen!


Bärbel Höhn bei Ortsbegehung an der Osterfelder Straße in der Bottroper Stadtmitte

Die ehemalige NRW-Umweltministerin und stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Bundestagsfraktion Bärbel Höhn (MdB) war am 2. April 2012 an der Osterfelder Straße 38 in Bottrop. Dort nahmen die Bottroper GRÜNEN mit ihr gemeinsam an einer Ortsbegehung der Lindenallee an der Osterfelder Straße teil.

Zum Hintergrund: Mit Auflösung des NRW-Landtages sind alle Petitionen zum Erhalt der Lindenallee an der Osterfelder Straße in der InnovationCity Bottrop vorläufig gestoppt. Eingereichte Petitionen können damit erst nach Konstituierung des neuen Landtages in Düsseldorf weiter bearbeitet werden. (April 2012)  - Mehr Infos zum GRÜNEN „Tag des Baumes“ -

Kanal Parkstraße: Soll Baumallee zum Opfer fallen?

SPD-Bezirksfraktion Bottrop-Mitte: „Baumallee an der Parkstraße soll benötigter Kanaltrasse komplett zum Opfer fallen“

GRÜNER Bezirksvertreter Heimeier ist entsetzt: SPD-Bezirksvertreter sind einmütig für komplette Baumfällung

Bezirksvertreter Norbert Heimeier traute in der Sitzung der Bezirksvertretung Bottrop-Mitte am 2. Dezember 2011 seinen Ohren nicht. Verkündigte die SPD noch nach einer Begehung der Parkstraße in der Bottroper WAZ im Oktober 2011, sie wolle die Allee an der Parkstraße so weit wie möglich erhalten, macht die Äußerung der SPD-Bezirksvertreter in der Sitzung am 2. Dezember 2011 diese Initiative doch zu einer absoluten Farce.

Norbert Heimeier dazu: „Diejenigen Vertreter der SPD, die die Baumallee an der Osterfelder Straße maßgelblich zum Fällen frei gegeben haben, stellen sich nun bei einer Begehung ihres Ortsverbandes großmundig an die Parkstraße und verkünden eine möglichst große Rettungsaktion für Bäume. Kurios nur: Genau bei der Parkstraße werden diese SPD-Vertreter gar nicht hinzugezogen. Als bezirkliche Straße obliegt die Parkstraße mit ihrem Baumbestand allein der Zuständigkeit der Bezirksvertretung Bottrop-Mitte: Diese entscheidet über das Wohl und Weh der zum Teil über 100 Jahre alten Bäume.“

Die GRÜNEN betonen dabei: „Hier geht es – wie bei der Osterfelder Straße – nicht darum, ob eine baumschonende Kanalsanierung technisch möglich ist, das ist sie nämlich. Hier geht es allein um den politischen Willen der maßgeblichen Entscheidungsträger. Die SPD hat in der Bezirkssitzung ihren Hut in den Ring geworfen und der heißt: Kahlschlag an der Parkstraße – Neupflanzung junger Bäume. Jetzt ist die entscheidende Frage: Inwieweit greifen betroffene Bürger und Bürgerinnen mit den AnwohnerInnen und den Naturschutzverbänden diese Streitfrage auf.“

Für die Bottroper GRÜNEN steht fest: "Wir unterstützen den Kampf um den Erhalt möglichst vieler gesunder Bäume an der Parkstraße und das gerne zusammen mit Partnern aus Naturschutzverbänden, Politik und Bürgerschaft." (US, Dezember 2011, Foto: Martina Pudert/Bund)

- WAZ-Bericht „Straßengrün: Vier Kastanien werden gefällt“ vom 20.09.2011 -

- WAZ-Bericht „Aus den Stadtteilen Bottrop: SPD: Allee an der Parkstraße so weit wie möglich erhalten“ vom 12.10.2011 -

  

 

Bottroper Stadtgebiet: Verkaufsoffene Sonntage ab 2012

Öffnungsinflation Bottrop?

GRÜNE Fraktion im Rat der Stadt Bottrop fordert: „Quantität muss an Qualität gekoppelt werden!“

Seit Monaten schwelt die Diskussion um die Anzahl verkaufsoffener Sonntage in Bottrop. Mit dem Bürgerbegehren der KAB, das sich gegen den verkaufsoffenen Sonntag am 30. Oktober 2011 zu Halloween wand, wurde die Diskussion forciert. Die Sachlichkeit der Debatte litt streckenweise darunter. Der Schlichtungsversuch des Oberbürgermeisters ohne Beteiligung der Politik wurde von den GRÜNEN als erfolgloser Schnellschuss bewertet, der zudem mit einem Tunnelblick die Diskussion allein auf die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage verengte. (November 2011) - Ausführliche Informationen zur Kritik von Andrea Swoboda -
- GRÜNE Ratsfrau Andrea Swoboda unterstützte KAB-Bürgerbegehren in Bottrop -


GRÜNE Fraktion: Sorge um Kastanienallee an Parkstraße

SPD-Politik "mit Bauchschmerzen": Baumfällungen an Alleen auch bei positivem Gutachten?

Die GRÜNE Ratsfraktion Bottrop zeigt sich sehr besorgt über die verstärkte öffentliche Diskussion zur Zukunft der Baumallee an der Bottroper Parkstraße. Hintergrund sei die Fällung von vier Kastanien und die geplante Kanalbaumaßnahme an der Parkstraße.

Fällungen an Osterfelder Straße wurden auch trotz positivem Baumgutachten beschlossen

„Es versetzt uns schon sehr in Sorge, wenn die Sozialdemokraten ankündigen, sich nun an der Parkstraße um eine weitere Bottroper Baumallee „kümmern“ zu wollen. Bei der Allee an der Osterfelder Straße hat die SPD letztlich beschlossen, mit mindestens 56 gesunden Bäumen fast zwei Drittel zu fällen. Und SPD-Ratsfrau Schöps hat betont, sie sei zufrieden mit diesem Ergebnis. Trotz positivem Baumgutachten und mehrheitlichem Einwohnervotum für den Erhalt möglichst vieler Linden. Soll dieses Ergebnis das Vorbild für die Parkstraße werden?“, fragt sich die Umweltpartei daher besorgt. Die GRÜNE Ratsfraktion Bottrop werde sich einer möglichen Kahlschlag-Politik an der Parkstraße deutlich entgegen stellen. An der Osterfelder Straße habe die SPD zunächst auch vollmundig behauptet, möglichst viele Bäume langfristig erhalten zu wollen. (US, Oktober 2011, Foto: Martina Pudert/Bund)

- WAZ-Bericht „Straßengrün: Vier Kastanien werden gefällt“ vom 20.09.2011 -

- WAZ-Bericht „Aus den Stadtteilen Bottrop: SPD: Allee an der Parkstraße so weit wie möglich erhalten“ vom 12.10.2011 -

- Soll Baumallee an der Parkstraße benötigter Kanaltrasse komplett zum Opfer fallen? -

  

 


 

 

GRÜNE fragen nach Sommer-Beachparty im Stenkhoffbad

Plakatständer für die Beachparty 2011 im Stenkhoffbad: Eine Verschönerung des Bottroper Stadtbildes?

Klärungs- und Gesprächsbedarf: GRÜNE Fragen zur Sommer-Beachparty blieben im Betriebsauschuss des Bottroper Sport- und Bäderbetriebes noch offen


Die Bottroper Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat im Betriebsauschuss des Bottroper Sport- und Bäderbetriebes die Vorlage von Kostenaufstellungen zur Sommer-Beachparty im örtlichen Stenkhoffbad beantragt.

Zur Begründung schreibt Melanie Fraas, bündnisgrüne Vertreterin im Betriebsausschuss: "Der Bottroper Sport- und Bäderbetrieb organisiert seit einigen Jahren die sog. Sommer-Beachparty im Freibad Stenkhoff. Eine exakte Kostenaufstellung wurde dem Betriebsausschuss bisher nicht vorgelegt. Da die Ausrichtung einer solchen Party nicht zu den originären Aufgaben des Sport- und Bäderbetriebes gehört, sollten dem Betriebsausschuss Kostenaufstellungen der bisherigen Sommerpartys zur Kenntnis, Beratung und für eine zukünftige Gestaltung vorgelegt werden." - Mehr Infos - (September 2011, Plakat: Stadt Bottrop)



GRÜNE: Erhalt der Baum-Allee an der Osterfelder Straße

Baumschutz-Netzwerk: Kampf gegen Allee mit 56 Baumstümpfen in der InnovationCity Bottrop

Der Bottroper Oberbürgermeister Bernd Tischler (SPD) hat dem GRÜNEN Ratsherrn Ulrich Schnirch schriftlich den Eingang des Einspruchs für den Erhalt der 130 Jahre alten Lindenallee in der Bottroper Innenstadt bestätigt.

Schnirch hatte persönlich und mit einem zweiseitigen Schreiben beim Stadtoberhaupt von InnovationCity Bottrop den Protest über den städtischen Umgang mit 1.758 Unterschriften für den Erhalt möglichst vieler Bäume (und damit gegen 56 Baumstümpfe) vorgetragen. Der Bau- und Verkehrsausschuss der Stadt Bottrop hatte am 1. Juli 2011 - unter GRÜNEM Protest - die Fällung von 56 geschützten Allee-Bäumen im Zuge des Ausbaus der Osterfelder Straße beschlossen. (US, Juli 2011)
- Alle Hintergrund-Infos zum Kampf gegen Baumfällungen an der Osterfelder Straße -

 

Energiewende: Protestaktion um „5 vor 12“ in Bottrop

Großdemos 28. Mai 2011

Musikalische Begleitung durch Liedermacher Klaus Lange

Am Samstag, 21. Mai 2011, fand am Berliner Platz um „5 vor 12“ die Protestaktion für eine Energieversorgung ohne Atomkraft statt. Prominenter Gastredner war der anerkannte NRW-Atomexperte Hans Christian Markert. Für die musikalische Begleitung sorgte der bekannte Bottroper Liedermacher Klaus Lange. Die Moderation der Veranstaltung lag bei Naëmi Fenske, Vorstandssprecherin der GRÜNEN Jugend und Vorstandsmitglied des Bottroper Kreisverbandes. Getragen wurde die Initiative gemeinsam vom Bottroper Kreisverband und der Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie der GRÜNEN Jugend Bottrop.

GRÜNE Unterschriftenaktion: NRW-Atomexperte Hans Christian Markert zu Gast 

Die Organisatoren erläutern: „Mit dem Landtagsabgeordneten Hans Christian Markert unterstützte erstmals auch ein überregionaler Energieexperte die Bottroper Unterschriftensammlung „Unsere Stadt muss ATOMstromFREI werden!“. Wir sagen gemeinsam: „Atomkraft? NEIN danke!“ Dazu haben wir auch über die Möglichkeiten zum Ökostrombezug informiert. Die Protestaktion am Berliner Platz fand bewusst eine Woche vor den bundesweiten Großdemos in über 20 Städten statt. Am 28. Mai 2011 fand zum Beispiel in Essen ab 12.00 Uhr die Demo vom Kennedyplatz zum RWE-Tower statt.“

Die Bottroper Unterschriftenaktion für eine atomfreie, bezahlbare Energieversorgung wurde am 23. April 2011 in der InnovationCity Bottrop gestartet (Motto „Unsere Stadt muss ATOMstromFREI werden!“). Hierzu hat die Umweltpartei im Rahmen der Protestaktion am 21. Mai 2011 weitere Unterschriften gesammelt. Am Samstag, 7. Mai 2011, hatte ebenfalls bereits ein „Info-Stand“ stattgefunden. Zentrale Anlaufstelle für die Unterschriftensammlung ist während der üblichen Öffnungszeiten (montags 16.00 – 20.00 Uhr, mittwochs und freitags 9.30 – 12.30 Uhr) die Geschäftsstelle der GRÜNEN an der Osterfelder Straße 38 in der Bottroper Innenstadt. Die Unterschriftenlisten liegen daneben unter anderem auch in den Verkaufsräumen folgender Geschäfte aus:  Dönerhaus Bottrop (Kirchhellener Straße 270), Spickermanns Bioladen (Im Fuhlenbrock 152), Vitaminkorb Van Dyck (Osterfelder Straße 115), Transfair-Copy-Eck (Prosperstraße 31) und Bio Bukes (Prosperstraße 55). (US, Mai 2011 – Aktualisierung Juni 2011)  

- WAZ-Bericht „Unterschriftenaktion: Viele Fragen zum Ökostrom in Bottrop“ vom 25.04.2011 –

GRÜNER Flashmob Bottrop: „Wohin mit dem Atommüll“?

Bottroper GRÜNE machen auf vom Atommüll ausgehende Gefahren aufmerksam

Bottroper GRÜNE organisieren erfolgreich Anti-Atom-Flashmob bei strömenden Regen in der Bottroper Innenstadt

„Wohin mit dem Atommüll“, so lautete das Motto bei der Aktion des Bottroper Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die am 13. November 2010 in der Bottroper Innenstadt trotz des strömenden Regens stattfand. Bei dieser bisher einmaligen Aktion wurden Attrappen von Atommüllfässern von Personen in Strahlenschutzanzügen auf den Berliner Platz getragen und abgestellt. Schon da staunten die BottroperInnen nicht schlecht. Um 11.00 Uhr fielen nacheinander zahlreiche Aktivisten neben den Fässern zu Boden, um symbolisch auf die vom Atommüll ausgehenden Gefahren aufmerksam zu machen.

Organisatorin Melanie Fraas, Bottroper Kreisvorstandsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Ich bin begeistert über die sehr gute Resonanz bei dieser Idee. Neben unseren Mitgliedern haben die GRÜNE Jugend Bottrop und parteilose Atomgegner zu dem Gelingen beigetragen. Wir müssen Wege finden, das Thema an den Bürger heran zu tragen, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Mit dem Thema Atommüll werden sich noch viele Generationen nach uns beschäftigen müssen. Der produzierte Müll (Uran) hat eine Halbwertzeit von 700 Millionen Jahren. Leider wissen das die Wenigsten.“

Vorstandssprecherin Jessica Kühn und Vorstandssprecher Roger Köllner ergänzen: „Gerade mit der Laufzeitverlängerung dreht die Bundesregierung das energiepolitische Rad um Jahrzehnte zurück und versucht, die Energiewende mit Atomausstieg und Ausbau der erneuerbaren Energien zu beenden. Schrottreaktoren, wie Brunsbüttel oder Biblis, sollen noch viele Jahre laufen können, obwohl sie etwa gegen Flugzeugabstürze nicht gesichert werden können. Die Bundesregierung macht einen schmutzigen Deal Geld gegen Sicherheit. Spült dieser Deal doch viele Milliarden Euro Extra-Profit in die Kassen der Atomkonzerne“. (US, November 2010 - Aktualisierung Dezember 2010)

 

- Spiegel.de-Bericht "Gorleben: Explosives Gas könnte Atommüll-Endlager verhindern" -

- You Tube-Video vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Video-Stream) -

- GRÜNE Fotos vom Anti-Atom-Flashmob Bottrop (Foto-Stream) -



Osterfelder Straße/Parkstraße: Straßenbäume erhalten!

Bezirksvertreter Norbert Heimeier
Ratsherr Ulrich Schnirch

GRÜNER Bezirksvertreter Norbert Heimeier und Ratsherr Ulrich Schnirch: „Das Vorgehen an der Osterfelder Straße/Höhe Heidenheck darf sich nicht fortsetzen“ - Initiative gegen „Baumopfer“ im Stadtbezirk Bottrop-Mitte

Bezirksvertreter Norbert Heimeier und Ratsherr Ulrich Schnirch von der Bottroper Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben den Baumschutz auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Bottrop-Mitte am 18. März 2010 setzen lassen. Gleichzeitig haben die beiden GRÜNEN-Vertreter beantragt, bei Kanalsanierungsmaßnahmen der Stadt Bottrop Baumfällungen möglichst zu vermeiden und vorhandene Bäume bei erforderlichen Bauarbeiten angemessen zu schützen und zu sichern.

Aktueller Hintergrund der Initiative von Bezirksvertreter Norbert Heimeier und Ratsherr Ulrich Schnirch ist die Sitzung des Bottroper Bau- und Verkehrsausschusses am 18. Februar 2010, in der der Leiter des Tiefbauamtes im Rahmen der Haushaltsberatungen 2010 auf neue, baumschonende Möglichkeiten für die geplante Kanalsanierung an der Parkstraße verwies, ohne diese näher zu erläutern. Damit soll der Schutz des vorhandenen Baumbestandes alternativ zum Inlineverfahren – auch ohne Straßenaufbruch und Baugrube - möglich sein.

Ratsherr Ulrich Schnirch, der auch stellvertretender Vorsitzender des örtlichen Bau- und Verkehrsausschusses ist, erläutert: „Die Stadt Bottrop muss zukünftig im Bottroper Stadtgebiet schrittweise zahlreiche notwendige Kanalsanierungen vornehmen. Ziel sollte es dabei aber sein, Baumfällungen in Folge der erforderlichen Bautätigkeiten möglichst zu vermeiden.“

Norbert Heimeier, GRÜNER Vertreter im Stadtbezirk Bottrop-Mitte ergänzt: „An der Osterfelder Straße/Höhe Heidenheck hat dies überhaupt nicht gegriffen. Wenn dieses Verfahren sich bei der geplanten Baumaßnahme Osterfelder Straße bis zur Peterstraße fortsetzt, wird von dem Baumbestand nichts mehr übrig bleiben. Die Stadtverwaltung muss aus der verpassten Chance dieser aktuellen Baumaßnahme unbedingt ihre Lehren ziehen: Sie muss mehr als bisher baumschonende Möglichkeiten bei Baumaßnahmen an der Osterfelder Straße berücksichtigen. Sie muss mehr als bisher die EinwohnerInnen vor Ort informieren.“ Städtische Verwaltungsvorlagen und Presseinformationen „verharmlosten“ dagegen oft die geplante Baumaßnahme, dessen Umfang sich dann erst erschreckend im Verlauf der Umsetzung offenbare. (US, März 2010 - Aktualisierung Juni 2010)

- GRÜNE Aktion: „Unsere Osterfelder Straße muss GRÜN bleiben!“ -


GRÜNE: Radstation am Berliner Platz kostenlos nutzbar

Marken-Logo: "R"adstation am Berliner Platz war beim Bottroper Gesundheitstag am 8. Mai 2010 kostenlos - eine Aktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bottrop

Mit dem Fahrrad zum 2. Bottroper Gesundheitstag und zum Einkauf – Appell an EinzelhändlerInnen

Der Bottroper Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat erfolgreich dafür geworben, mit dem Fahrrad zum Einkauf und zum Bottroper Gesundheitstag am Samstag, 8. Mai 2010, zu kommen. Die Umweltpartei hatte dazu eingeladen, das Velo kostenlos in der bewachten Radstation am Berliner Platz (neben Kaufland) abzustellen.

Ulrich Schnirch, verkehrspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender im Bau- und Verkehrsausschuss, erläutert die Aktion der Bottroper GRÜNEN: „Wir haben mit dieser ganztägigen Aktion aus Anlass des 2. Bottroper Gesundheitstages erfolgreich für die gesunde Form der Fortbewegung per Rad und die neue Radstation am Berliner Platz geworben. Gleichzeitig werden wir weiter an jene EinzelhändlerInnen herantreten, die ihren Kunden bisher die Kfz-Parkgebühr vergüten, auch das Ticket der Radstation zu erstatten.“

Am 8. Mai 2010 haben die GRÜNEN ab 10 Uhr aber auch die EinwohnerInnen über die Bottroper Radverkehrssituation und die Öffnung der Fußgängerzonen in der City für den Radverkehr informiert. Die GRÜNE Aktionsidee für eine kostenlose „Testmöglichkeit“ der Radstation am Berliner Platz entstand am Rande der Neueröffnung am 3. Mai 2010 zwischen dem Geschäftsführer der Radstation-Betreibergesellschaft und dem stellvertretenden Bauausschussvorsitzenden Schnirch. Die Gesellschaft für Stadtmarketing Bottrop mbH (GSB) war als Veranstalterin des Bottroper Gesundheitstages am 8. Mai 2010 über die GRÜNE Aktion einer kostenlosen Fahrradabstellmöglichkeit in der Radstation am Berliner Platz natürlich ebenfalls informiert und hat auch aktiv darauf hingewiesen. (US, Mai 2010)

- Stadt Bottrop: Neue Radstation Bottrop ZOB am 3. Mai 2010 eröffnet -
- WAZ-Beitrag „Fahradfreundliche Stadt: Radstation am Berliner Platz eröffnet“ vom 3. Mai 2010 -
- Stadt Bottrop: Fußgängerzonen für Radler geöffnet - Dezernent weihte Regelung am 23. April 2010 ein -
- WAZ-Bericht „Innenstadt: Nachts ist es ganz einfach“ vom 23. April 2010 (Öffnung der Fußgängerzonen für den Radverkehr) -
- WAZ-Bericht „2. Bottroper Gesundheitstag am 8. Mai 2010: Mitmachen und Ausprobieren“ vom 16. April 2010 -


Hansa-Zentrum: GRÜNE Kritik an "Wählertäuschung"

Sprecherin Swoboda

Dortmunder Verhältnisse in Bottrop: Wahrheit über Mega-Spielhalle im Hansa-Zentrum kommt erst nach der Wahl heraus

Die Bottroper Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sieht die jüngste Entwicklung beim Innenstadt-Center Hansa-Zentrum überaus kritisch und bemängelt die Informationspolitik und das nachlässige Vorgehen der örtlichen Stadtspitze.

"Es ist fast ein Jahr her, dass wir GRÜNEN die fehlende Information der zuständigen Ratsgremien durch den bisherigen Oberbürgermeister Peter Noetzel und den Baudezernenten Bernd Tischler kritisiert haben. Auch damals wurden Rückschläge in der Innenstadt leise unter dem Tisch gehalten", kritisiert die bündnisgrüne Fraktionssprecherin Andrea Swoboda die Stadtspitze. Im Dezember 2008 hatten die GRÜNEN im Stadtrat vergeblich gefordert, Lösungen für die seit Jahren angekündigte Revitalisierung des Hansa-Zentrums vorzustellen und negative wirtschaftliche Folgen auf den City-Handel zu minimieren.

Als Oberbürgermeister-Kandidatin der Bottroper GRÜNEN bei der Kommunalwahl am 30. August 2009 fällt die Kritik von Andrea Swoboda gerade am zukünftigen Oberbürgermeister und Noch-Baudezernenten Bernd Tischler besonders hart aus: "Bei fast jeder Diskussionsrunde der Oberbürgermeister-KandidatInnen wurde das Thema Innenstadtgestaltung und Hansa-Zentrum angesprochen. Jedes Mal war die Reaktion des SPD-Kandidaten, "Ich bin zuversichtlich, dass das Hansa-Zentrum bald revitalisiert wird". Und dies, obwohl ihm persönlich und der SPD-/CDU-Führung das Scheitern der bisherigen Pläne für das Hansa-Zentrum hinlänglich bekannt war. Anders als ödp-Ratsherr Johannes Bombeck kann ich auch nicht nachvollziehen, dass diese Information aus wahltaktischen Gründen von Seiten des zukünftigen SPD-Oberbürgermeisters Bernd Tischler verschwiegen wurde. Das sind ja fast Dortmunder Verhältnisse: Die Wahrheit kommt erst nach der Kommunalwahl heraus."

Dazu ergänzt Ulrich Schnirch, bündnisgrüner Sprecher im Ratsausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz: "Das seit Monaten propagierte Prinzip Hoffnung beim Hansa-Zentrum ist gescheitert. GRÜNE Angebote, Hinweise und Vorschläge wurden leichtfertig in den Wind geschlagen. Ein rechtzeitiger Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan zum Hansa-Zentrum wurde grob fahrlässig versäumt. Die dauerhafte Ansiedlung einer Mega-Spielhalle mit 1.250 Quadratmetern in dieser zentralen City-Lage wurde dadurch erst ermöglicht. Dennoch wird - wider die Aussagen der Projektentwickler und Investoren - weiter behauptet, ein Komplettumbau des Hansa-Zentrums sei ohne Freiziehen aller Ladenlokale möglich."

Besonders kurios ist nach Ansicht der Bottroper GRÜNEN der Meinungswandel des ödp-Kreisvorsitzenden: "Noch im Dezember 2008 hat ödp-Ratsherr Bombeck im Stadtrat behauptet, die Möglichkeiten der Einflußnahme durch Oberbürgermeister, Baudezernent und Politik seien angeblich sehr begrenzt. Die Stadt könne lediglich optimale Bedingungen schaffen und sei sonst auf den Investor angewiesen. Nachdem im Hansa-Zentrum nun leider eine von uns GRÜNEN befürchtete Fehlentwicklung droht, fordert ödp-Ratsherr Bombeck dagegen, den nicht so ganz geringen Einfluss von Politik und Verwaltung zu nutzen und dem Investor klarzumachen, dass er seine Versprechungen zügig umsetzen soll", kann Fraktionssprecherin Andrea Swoboda nur noch den Kopf schütteln.

Richtig bleibe für die GRÜNEN aber, dass ohne Aufwertung des Hansa-Zentrums als zentrale Verbindung zwischen "Kaufland", dem "Spangengebäude" entlang des Berliner Platzes und dem angestammten Einzelhandel die Gefahr bestehe, dass die angestrebte Stärkung der Bottroper Innenstadt scheitere. (US, September 2009)


GRÜNE gegen Baumfällung am Eigener Bunker

Von der Fällung bedroht: Bäume am Eigener Bunker

Die Bottroper GRÜNEN protestieren mit einer Unterschriften-Kampagne an Informationsständen gegen die geplante Baumfällung für ein Kunstprojekt am Eigener Markt.

GRÜNEN-Vertreter Ulrich Schnirch bilanziert die bislang durchgeführten Infoaktionen der Umweltpartei: "Viele Menschen waren bisher nicht über die geplante Fällung der am Eigener Markt vorhandenen Pappeln für das geplante Bunker-Kunstprojekt informiert. Dabei sind viele Passanten nicht gegen eine Verschönerung des Bunkers, wenn der Beitrag der dortigen Bäume für die Umwelt und insbesondere für den Erholungsraum Eigen in den Planungen berücksichtigt wird." Im Ausschuss für Stadtplanung und Umweltschutz hatten im Juni 2009 alle übrigen Ratsparteien gegen das Votum der Grünen für die Fällung der Bäume am Eigener Markt gestimmt.

Dazu Ulrich Schnirch, Sprecher der Bottroper Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Ausschuss: "Auch wenn der ökologische Wert von Pappeln begrenzt ist und aufgrund einer ausgeprägten Flachwurzelausbildung grundsätzlich Probleme mit der Standfestigkeit auftreten können, verdienen auch die Pappeln am Eigener Markt unsere Beachtung. Denn die Fähigkeit der vorhandenen Pappeln zur Sauerstofffreisetzung, die die Qualität der Luft deutlich verbessern hilft, ist nicht zu unterschätzen." Auch das Eigener Urgewächs, die ehemalige bündnisgrüne Ratsfrau und Bezirksvertreterin Emmy Galczynski, erinnert sich noch gut an die Baumpflanzung am Eigener Bunker vor über 20 Jahren: "Es ist eine Schande, dass hier voraussichtlich im Herbst 2009 über 20 gesunde Bäume gefällt werden sollen. Es muss doch möglich sein, Kulturprojekte umzusetzen, ohne Bäume zu fällen oder Natur zu zerstören." (US, August 2009)


Verwaltung: Baumfällung auf Hof der Cyriakusschule

Schulfest auf dem Hof der Cyriakusschule Böckenhoffstraße

Beschwerden von BürgerInnen

 

Die Bottroper Ratsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN beklagt nach den Baumfällungen auf dem Gleiwitzer Platz eine weitere Baumfällung in der Innenstadt. Auf dem Schulhof der Cyriakusschule an der Böckenhoffstraße wurde eine Fällung im Alleingang durch die Stadtverwaltung vorgenommen.

 

Mit Entsetzen haben Eltern mit ihren Kindern festgestellt, dass der riesige Baum in der Mitte des Schulhofes gefällt wurde. Eine Mutter beschrieb ihre Kritik mit den Worten, "das Zentrum des Schulhofes und der Schulfeste, Schattenspender im Sommer und natürliches Regendach im Herbst - ist einfach weg". - Mehr Infos zur Fällung -


Heidestraße: GRÜNE rügen Grünflächenamt

Dezernent Tischler muss Vogelschutz in Bottrop viel mehr Gewicht verleihen

Grünflächenamt ohne Rücksicht mit System - Mangelnde Sensibilität beim Vogelschutz

 

"Diese Gedankenlosigkeit hätten wir selbst dem Grünflächenamt nicht zugetraut", kritisiert Andreas Klodt, Fraktionssprecher der Bottroper GRÜNEN, die Baumschnittarbeiten entlang der Heidestrasse am 18. Juni 2008, bei der eine Vielzahl von Jungvögeln ihr Leben ließ.

 

An einen einmaligen Fehler möchten die Bottroper GRÜNEN hingegen nicht glauben. Mit Hinweis auf die nahende Brutzeit der Vögel hatte das Grünflächenamt noch im Februar 2008 in einer Nacht- und Nebelaktion die Baumfällungen am Kirchhellener Ring durchgeführt und damit eine angekündigte Begutachtung der Bäume durch einen neutralen Sachverständigen faktisch vereitelt. Die "offizielle" Begründung auch im Februar 2008: die Verkehrssicherungspflicht. "Ein vorgeschobener Grund", wie Klodt feststellt. Eine akute Gefährdung habe es nicht gegeben.

 

Was nun das Grünflächenamt an der Heidestraße dazu brachte, mitten in der Brutzeit, augenscheinlich ohne jede Sichtkontrolle, rücksichtslos "Verkehrssicherungsmaßnahmen" unter der Missachtung des örtlichen Vogelschutzes durchzuführen, verschließt sich den GRÜNEN vollends. "Jeder Gartenbesitzer weiß, dass derzeit Vögel in Hecken und Bäumen nisten. Nur das Grünflächenamt weiß das offenbar nicht", empört sich Klodt. Blinder Aktionismus gepaart mit mangelndem Sachverstand und dem offenkundigen Fehlen jeglicher Sensibilität gegenüber Belangen des Naturschutzes - anders läßt sich nach Auffassung der GRÜNEN dieses Vorgehen nicht mehr erklären. Deshalb sei der zuständige Dezernent Bernd Tischler (SPD) gefordert, dem Vogelschutz beim Bottroper Grünflächenamt endlich per Dienstanweisung das nötige Gewicht zu verleihen. (US, Juni 2008, Foto: Stadt Bottrop)


Tiefbaumaßnahmen: "Bäume werden krank geredet"

Gefällte Bäume: Zeppelinstraße

Die Bezirksvertretung Bottrop-Mitte hat in der Sitzung im Dezember 2006 den Baumfällungen auf der Zeppelinstraße, Otto-Krawehl-Straße und im Bereich des Berliner Platzes mehrheitlich zugestimmt. Aus den erst gesunden Bäumen auf der Zeppelinstraße wurden Bäume, deren Standfestigkeit durch Tiefbaumaßnahmen bedroht sind, zum Schluss wurden die Bäume als krank bezeichnet.

 

"Krank geredet werden diese Bäume", kritisiert der bündnisgrüne Bezirksvertreter Norbert Heimeier, der als einziger Bezirksvertreter gegen die Baumfällungen auf der Zeppelinstraße gestimmt hat. Und nicht nur das: "Der Antrag auf Vorlage von Baumprüfungen wurde gegen die Stimme der GRÜNEN bei einer Enthaltung abgelehnt. So geht das nicht weiter: Dem Trend, die vorhandenen Bäume als Straßenbegleitgrün aus der Innenstadt zu verbannen, muss Einhalt geboten werden. Ob die Bäume gesund und standfest sind, spielt zur Zeit für die Bottroper Stadtverwaltung keine maßgebliche Rolle. Die städtischen Zauberworte heißen "Verkehrssicherungspflicht" und "Neupflanzungen". Und dazu sollen die BezirksvertreterInnen dann nichts mehr sagen, Aber nicht mit uns!" beschwert sich Norbert Heimeier.

 

Baumbestand bei Baumaßnahmen berücksichtigen

 

Andrea Swoboda, bündnisgrüne Fraktionssprecherin, äußert dazu: "Es gibt Gesichtspunkte, die bei einer Entscheidung für oder gegen einen einzelnen Baum zu berücksichtigen sind: Zustand des Baumes (Alter, Baumart, Mängel, Schäden usw.), Standort des Baumes (Straße, Parkplatz, Friedhof usw.), Art des Verkehrs (Verkehrshäufigkeit und Verkehrswichtigkeit), Verkehrserwartung (worauf kann ein Verkehrsteilnehmer sich einstellen?), Zumutbarkeit der erforderlichen Maßnahmen und Status des Verkehrssicherungspflichtigen. Das heißt nicht, wie manche Politiker anderer Parteien gerne falsch verstehen wollen, dass die Stadt Bottrop stets extra teure Gutachten in Auftrag geben muss. Die Prüfung in Form einer Sichtkontrolle ist hierzu vom städtischen Grünflächenamt auszuführen", betont Swoboda.

 

Aufforstungen können Schaden nicht nachhaltig auffangen

 

Andrea Swoboda weiter: "Die Stadt muss dabei jedoch auch den ökologischen und ökonomischen Wert der vorhandenen Bäume bewerten und schätzen lernen. Dieser kann durch Aufforstungen nicht im Ansatz nachhaltig aufgefangen werden. Erschwerend kommt noch hinzu, dass oft Ersatzpflanzungen für gefällte Bäume kurioserweise in Kirchhellen durchgeführt werden und nicht im betroffenen Bottroper Stadtbezirk. Zeitgleich ist die Stadt Bottrop bestrebt, Straßenzüge, in denen bisher keine Bäume stehen, neu zu bepflanzen, was wir GRÜNEN ausdrücklich begrüßen und immer gefordert haben. Ziel ist es dabei, einerseits das Image als grünste Stadt im Ruhrgebiet sowie das Erscheinungsbild der Stadt weiter zu verbessern. Zudem soll die ökologische Situation nachhaltig aufgewertet werden." Darum fordern die GRÜNEN, die vorhandenen Bäume mit in die Planungen des Tiefbauamtes und der Stadtplanung insgesamt mehr mit einzubeziehen und in Zukunft Ersatzpflanzungen standortnah durchzuführen. (Dezember 2006, US)

 

- GRÜNE: Kampf gegen Baumfällung am Kirchhellener Ring -



Radler-Durchlass mit GRÜNER „Hilfe“ realistisch

City-Weg entlang der Martinskirche

Stellungnahme zum Artikel "Radler-Durchlass in Sicht" vom 22.06.2006 in der WAZ Bottrop:


"In der Sitzung der Bezirksvertretung Mitte vom 20.06.2006 wurde von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt, den Tagesordnungspunkt "Zugang zum Kulturzentrum" von der Tagesordnung zu nehmen, um diesen vor Beschlussfassung von der Projektgruppe zur Umsetzung des Radverkehrsplans beraten zu lassen. Dieser Antrag wurde nach Intervention der Verwaltung gegen die Stimmen von DKP und Grünen abgelehnt. Die Verwaltung führte aus, dass eine Beschlussfassung an diesem Tag unabdingbar sei, da die Finanzierung der Maßnahme nur gewährleistet werden könne, wenn an diesem Tage darüber beschlossen würde. Mittel für den Zugang zum Kulturzentrum könnten nur noch im Jahr 2006 abgerufen werden und eine Vertagung der Beschlussfassung würde mit den noch zu erstellenden Ausschreibungen zum Umbau zeitlich kollidieren. Eine Begründung, warum die Mittel nur noch in diesem Jahr zur Verfügung stehen wurde nicht gegeben.

 

Es ist allerdings nicht nachvollziehbar, warum die Verwaltung den schon lange im Haushalt 2006 verankerten Umbau des Zuganges erst so spät in die politischen Gremien trägt und die Projektgruppe zur Umsetzung des Radverkehrsplans nicht im Vorfeld in die Planung integriert hat. Genau zu diesem Zweck ist die Projektgruppe nämlich eingerichtet worden. Der Rat der Stadt Bottrop hat sich bereits im November 2002 einstimmig dafür ausgesprochen, Anstrengungen zu unternehmen, damit unsere Stadt in die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte und Gemeinden NRW aufgenommen werden kann. Das Verhalten der Verwaltung in dieser Angelegenheit konterkariert dieses Unterfangen. In diesem Zusammenhang ist zwar richtig, dass BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schon lange eine Durchfahrtmöglichkeit von Norden nach Süden zur Innenstadtachse gefordert haben, doch eine Schließung der Durchfahrt in Gegenrichtung kann nicht der Preis dafür sein und wird dem Anliegen "fahrradfreundliche Stadt" in keiner Weise gerecht. Die Projektgruppe hätte hier sicherlich alternative Lösungen erarbeiten können, falls sie tatsächlich ernst genommen wird. Auch hätte die Verwaltung erläutern müssen, warum die Projektgruppe nicht bereits im Vorfeld in die Thematik eingebunden wurde, oder warum durch die späte Vorlage des Entwurfs ein Zeitdruck entstehen musste." (US)

 

Bezirksvertreter Norbert Heimeier