Demonstration gegen mögliche Castor-Transporte auf der A2

24.01.2026

Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe Mitglieder der Bottroper GRÜNEN,

am kommenden Samstag, 24. Januar 2026, 11 Uhr rückt ein zentrales umwelt- und sicherheitspolitisches Thema unmittelbar vor unsere Haustür: Vorgesehen ist eine Demonstration gegen einen möglichen Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll, der auf der Autobahn A2 bei Bottrop entlangfahren könnte. 

Nach aktuellen Berichten planen Anti-Atomkraft-Initiativen, um 11:00 Uhr am Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd zu einer Kundgebung zu starten – an der Kreuzung Oberhausener Straße / Hanielstraße im Stadtteil Fuhlenbrock
Selbstverständlich wird auch der Vorstand des KVs mit dabei sein.
Wir treffen uns an der Lore, die in Sichtweite der Autobahnbrücke steht!

Hier verläuft eine der möglichen Routen eines Transports von insgesamt 152 Castor-Behältern mit hochradioaktivem Material aus dem Forschungszentrum Jülich in das Zwischenlager Ahaus. 
Dieser Transport, der insgesamt rund 170 Kilometer quer durch Nordrhein-Westfalen führen soll, ist seit Monaten umstritten und Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Trotz gerichtlicher Verfahren ist aktuell nicht ausgeschlossen, dass entsprechende Konvois in den kommenden Wochen stattfinden könnten – weshalb der 24. Januar als Tag des öffentlichen Protests gewählt wurde. 
Unser Aufruf ist eindeutig:
Wir möchten alle Mitglieder der Bottroper GRÜNEN ermutigen, am Samstag ab 11 Uhr gemeinsam an der Strecke zu stehen, um friedlich und deutlich unsere Haltung zur Atompolitik sichtbar zu machen.
Die GRÜNEN stehen seit unserer Gründung konsequent gegen Atomenergie – aus Überzeugung und mit dem klaren politischen Ziel, sowohl die Risiken der zivilen Nutzung als auch die ungelöste Frage einer verantwortbaren Endlagerung hochradioaktiven Abfalls zu thematisieren. Diese Haltung war und ist Teil unseres politischen Selbstverständnisses und unterscheidet uns, auch historisch, deutlich von anderen Parteien.
Warum ist das relevant?
 
  • Atomkraft bleibt nicht risikolos: Auch bei genehmigten Transporten entstehen Gefahren, die weder technologisch noch politisch vollständig gelöst sind.
  • Die gesellschaftliche Debatte über atomare Sicherheit, Zwischenlagerung und Endlagerung ist offen und muss geführt werden – nicht in Hinterzimmern, sondern transparent im öffentlichen Raum.
  • Unsere Solidarität mit Initiativen, die für eine verantwortungsvolle Umwelt- und Energiepolitik eintreten, stärkt die demokratische Mitwirkung und unterstreicht GRÜNE Haltung in einem Thema, das bundesweit hohe Aufmerksamkeit erfährt.
 
Was erwarten wir am Samstag?
Wir gehen von einem friedlichen, verantwortungsbewussten und rechtlich abgesicherten Protest aus. Bitte verhaltet euch respektvoll, konstruktiv und im Geiste unseres demokratischen Miteinanders – auch wenn die Meinungen unterschiedlich sein mögen. Die GRÜNEN stehen für eine klare, aber sachliche Auseinandersetzung.
Bringt gerne Transparente, Schilder oder entsprechende Bekleidung mit, um unsere Botschaft vor Ort sichtbar zu machen.

Euer Vorstand

Jessica – Joachim – Andrea – Peter – Luna – Vanessa