Frauenverbände und Frauenhäuser stärken – nicht kürzen!

Was gerade rund um Collien Fernandes öffentlich wird, erschüttert.

Die Schauspielerin hat ihren Ex-Partner angezeigt – wegen schwerer Vorwürfe von digitaler Gewalt, Identitätsmissbrauch und dem, was sie selbst als „virtuelle Vergewaltigung“ beschreibt. Über Jahre sollen unter ihrem Namen Fake-Profile erstellt und sexualisierte Inhalte verbreitet worden sein.

Es gilt die Unschuldsvermutung – aber schon jetzt zeigt dieser Fall eines ganz deutlich:

Gewalt gegen Frauen findet längst auch digital statt.

Und sie ist real.

Sie ist entwürdigend.

Und sie zerstört Leben.

Der Mut von Collien Fernandes, damit an die Öffentlichkeit zu gehen, ist ein wichtiges Signal. Denn viel zu oft bleiben Betroffene allein – aus Angst, aus Scham oder weil Strukturen fehlen, die sie auffangen.

Genau deshalb sagen wir als Grüne in Bottrop:

Frauenverbände und Frauenhäuser stärken – nicht kürzen!

Denn sie sind oft der erste Ort, an dem Frauen Hilfe finden.

Sie bieten Schutzräume – auch bei digitaler Gewalt.

Sie leisten Aufklärung, Prävention und konkrete Unterstützung.

Der Schutz von Frauen ist nicht verhandelbar!

Gerade nach dem Internationalen Frauentag am 8. März und mit Blick auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wird klar: Es reicht nicht, einmal im Jahr aufmerksam zu sein.

Wir brauchen dauerhaft: Mehr sichere Orte für Frauen

Mehr Beratungsangebote – auch zu digitaler Gewalt

Mehr Aufklärung über neue Formen von Übergriffen

Denn Gewalt verändert sich – und unsere Antworten darauf müssen es auch.

Bottrop muss eine Stadt sein, in der Frauen sicher sind.

Offline und online.

Wir stehen an der Seite aller Betroffenen, schon immer und mehr denn je.

Und wir kämpfen dafür, dass sie gehört werden.