08.08.2027

Zukunfstgewandte Mobilität ist abgasfrei, leise und ... bezahlbar

„Gesundheit für Stadt und Mensch“ – wichtiger denn je

Aufgrund des Abgas-Skandals und fehlender wirkungsvoller Konsequenzen unterstreicht Andrea Swoboda, Direktkandidatin für die BTW im September, ihre Zielsetzung und Forderung an die Bundesregierung:

„Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gaukelt nach dem Abgas-Skandal politische Aktivität vor. Tatsächlich aber gibt es bisher keine wirksamen Lösungen, die gewährleisten, dass dauerhaft eine gute Luftqualität erreicht wird. SPD und CDU sind Teil dieses Vorgehens und gefährden damit auch die Menschen in Bottrop, Gladbeck und Dorsten.

Die Autokonzerne machen die Gewinne und kommen jetzt billig weg, obwohl sie in der Lage wären, den von Ihnen verursachten Schäden begleichen zu können.

Wir sagen: Schluss damit!

Wir brauchen schnellstmöglich bundesweite Maßnahmen für saubere Luft: Eine Blaue Plakette, die Nachrüstung von Dieselfahrzeugen auf Kosten der Hersteller und eine Wende zur umweltschonenden und bezahlbaren Mobilität, z.B. nur noch Neuzulassungen von abgasfreien Autos ab 2030. So kommen wir auch bei den Belastungen durch Lärm einen guten Schritt weiter.

Der Abgas-Skandal, in den immer mehr deutsche Automobilhersteller verwickelt sind, deckt auf, was viele bereits wussten: Die Autos auf den Straßen sind zu schmutzig. Noch immer ist der Verkehr für ein Fünftel der Treibhausgasemissionen verantwortlich – zuletzt ist der CO2-Ausstoß sogar angestiegen.

Die dreckige Luft in vielen deutschen Städten gefährdet die Gesundheit der Anwohner. Stickoxid und Feinstaub belasten die Atemwege und können zu chronischen Krankheiten führen. Die Bundesregierung muss wirkungsvoll etwas für die Gesundheit der Menschen tun. Ob für die Anwohner in den Innenstädten oder an Autobahnen. Die Menschen sind die Leidtragenden durch Abgase und viel zu oft durch Lärm.“

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WAZ, 08.08.2017
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