GRÜN macht den Unterschied in Bottrop und NRW

Für klimaverträgliche Mobilität, aktiven Naturschutz und ATOMstromFREIE Energie

Wesentliche Kernthemen sind für uns Bottroper GRÜNE ein aktiver und nachhaltiger Schutz von Klima und Ressourcen. Kostspielige „Dinosaurier“-Projekte quer durch das westliche Ruhrgebiet (wie z. B. die Transitautobahn A 52) belasten Mensch und Natur und sind nicht klimaverträglich.

Innerstädtische Verbindungen und Lebensräume werden zerstört, statt dem Bedürfnis nach Schutz vor Lärm und Schadstoffen (z. B. an der Bundesstraße B 224 oder der Autobahn A 2) nachzukommen. Der Gladbecker Ratsbürgerentscheid am 25. März 2012 hat ein deutliches Votum für nachhaltige Mobilitätskonzepte erbracht.


Der Umweltverbund muss mit stadt- und landesweiten Zukunftsprojekten gestärkt werden (z. B. NRW-Mobilitätsticket und Radschnellweg Ruhr mit leistungsfähiger Anbindung Bottrops). Die im Luftreinhalteplan Ruhrgebiet fixierten Ziele zur Feinstaub- und Stickstoffoxidreduzierung müssen konsequent umgesetzt werden. Gezielte Maßnahmen helfen, die Zahl der Verkehrsopfer deutlich zu senken (Ziel: „Vision Zero“).

Optimierte, barrierefreie Bus- und Bahnverbindungen, eine gute Infrastruktur für das Fahrrad sowie die „eigenen Füße“ fördern gleichzeitig die Lebensqualität. Die Rad-/Gehwegbrücke Lütkestraße in Boy kann nur aus Mitteln des NRW-Förderprogramms „Kommunale Sonder-Radverkehrsförderung 2012“ realisiert werden.

Über den Antrag der Stadt Bottrop zur Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft „Fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ muss im Jahr 2012 endlich entschieden werden (der Grundsatzbeschluss wurde auf GRÜNEN Druck im Jahr 2002 im Bottroper Stadtrat gefasst!). Auch (Miet-)Angebote im Bereich Elektromobilität können sinnvoll sein. Auf allen Ebenen soll Strom zu 100% aus ATOMstromFREIEN und erneuerbaren Quellen stammen!

Wir wollen eine nachhaltige Flächenpolitik in Stadt und Land. Wohn- und Gewerbegebiete auf der „grünen Wiese“ auszuweisen, ist keine innovative Politik (z. B. Bebauungspläne „Gertskamp“ in Feldhausen, „Vossundern“ in Grafenwald oder „Kraneburger Feld“ in Boy). Viele Tier- und Pflanzenarten sind in NRW akut vom Aussterben bedroht. Deshalb ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sehr wichtig (einschl. Erhalt der örtlichen Grünflächen Möddericher Straße und Jörgensmannswiese).

Mit Modellprojekten zur Stadtsanierung (z. B. im Bottroper Süden oder in der Innenstadt) und der Förderung von Energie- und Wassereinsparung, Abfallvermeidung sowie Solar-, Wind- und Wasserstofftechnologie kann Bottrop - neben einem Beitrag zur CO2-Minderung - seinem Anspruch als Klima-Modellstadt in der metropole ruhr und in NRW gerecht werden. (Quelle: GRÜNE Wahlkampfzeitung Bottrop, Autor: Ulrich Schnirch, Stand: April 2012)

- Bottroper Verkehrssicherheitstag 2012 auf Ernst-Wilczok-Platz: Kampagne gegen Rasen -
- Stadt Bottrop: "Bottroper Gesundheitsberichte" (Ausgaben als Download verfügbar) -


GRÜNE FI: Abzug bis Ende 2012 aus Afghanistan

Parteimitglieder drängen auf Korrektur der Afghanistan-Politik!

Anlässlich der Afghanistan-Entscheidung am 26. Januar 2012 im Deutschen Bundestag haben 224 GRÜNE Mitglieder, darunter kommunale MandatsträgerInnen wie der Bottroper Ulrich Schnirch, den Aufruf der GRÜNEN Friedensinitiative (GFI) unterzeichnet.

Der Aufruf, der am 25. Januar 2012 auch in einer bundesweiten TAZ-Anzeige erschienen ist, fordert von den GRÜNEN Bundestagsabgeordneten, „dass sie das Bundeswehr-Afghanistanmandat für 2012 im Bundestag ablehnen, also mit NEIN stimmen, und deutlich machen, dass mit den GRÜNEN eine Verlängerung des Afghanistan-Krieges bis 2024 nicht zu machen ist.“ (US, Januar 2012) - Mehr Informationen zum Hintergrund der GRÜNEN Friedensinitiative -