22.10.2018

GRÜN statt BETON - Ein Bottrop für Menschen

„Wir schwärmen für Bottrop“ am 24. Oktober 2018 um 18.00 Uhr

Der grüne Arbeitskreis Umwelt und Natur “Wir schwärmen für Bottrop“ trifft sich wieder am 24.10.2018 in der Grünen Geschäftsstelle an der Kirchhellener Str. 16-18 um 18.00Uhr. Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr nehmen sich die Grünen unter dem Vorsitz von Joachim Gutsche die Gestaltung der Innenstadt vor.  Alle Interessierten sind herzliche eingeladen.

„Gerade die Gestaltung unserer Innenstadt liegt uns am Herzen"

Der Baum- als auch der Grünbestand nimmt ab. Der Wunsch nach gepflegten Plätzen und grünen Oasen jedoch nimmt stetig zu. Mit Blick auf den Handel in der Stadt sollte die Aufenthaltsqualität - durch Bäume, Wasserläufe und Natürlichkeit und durch Sitzgelegenheiten - gesteigert werden.

Auch auf eine künstlerische Ausgestaltung und Fassadenbegrünung der Stadt legen wir wert,“ so Joachim Gutsche und Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin, mit Verweis auf die heruntergekommenen RAG-Skulpturen an der Unteren Hochstraße.

Diesmal haben die Grünen passend zum Thema einen Gast der Stadtverwaltung geladen:

Frau Christa Ostgathe von der Koordinierungsstelle Integrierte Stadtentwicklung/Innovation City-Stadterneuerung.

Joachim Gutsche und Andrea Swoboda:“Damit können wir die Knackpunkte, die uns bei unserem öffentlichen  Innstadtrundgang  mit Interessierten aufgefallen sind (siehe Fotos), direkt per PowerPoint vorstellen und hoffentlich gemeinsam Ideen und Ansätze der Verbesserung erarbeiten.“

Frau Ostgathe wird darüber hinaus das sog. Haus- und Hofflächenprogramm vorstellen.

(Zum Hintergrund: In Bottrop wird durch dieses Programm nicht nur die Neugestaltung von Fassaden sondern auch die Entsiegelung von Flächen und die Schaffung und Gestaltung von privaten Grünflächen mit nicht unerheblichenFördergeldern.)

GRÜNE knöpfen sich das Parkraumkonzept vor: Ideen der Händler berücksichtigen

Von der Grundlage der Master Arbeit 2015 am Vorschlag der Stadtverwaltung 2018 vorbei - Zu einem Konzept mit Zukunft zum Wohle einer gesunden und lebendigen Stadt der Märkte und der Menschen

„Im Dialog mit den Händlern“

Die Master Arbeit von Juri Kardowski der Universität Essen-Duisburg (öffentlich, Ratsinfosystem der Stadt Bottrop) ist die Grundlage der vorliegenden aktuellen Überlegungen, denn sie bietet eine exakte Bestandsaufnahme des Parkraums der Bottroper Innenstadt. 

"Die Arbeit und Analyse wirft sehr intensiv einen Blick auf die Parksituation in der Innenstadt bzw. warf einen Blick darauf nämlich Mitte 2015. Das ist eine unschätzbare Detailsammlung, die auf 68 Seiten den Mitgliedern des Verkehrsausschusses im Juli 2017 präsentiert wurde.

Mit diese Bestandsaufnahme werden wir GRÜNE uns nun umso intensiver beschäftigen, nachdem der Vorschlag von der Tagesordnung genommen wurde und somit nicht im nächsten Verkehrsausschuss behandelt werden kann. Nun ist genug Zeit genau die Punkte im Parkraumkonzept Innenstadt auszumachen, die sich maßgeblich verändert haben in den dazwischenliegenden drei Jahren.

Und nicht nur das: wir müssen auch die Punkte definieren, die sich jetzt schon absehbar in nächster Zeit verändern werden. Wie die weg fallenden Parkflächen auf dem Kulturhof und im Eingangsbereich zur Gastromeile Gladbecker Str./Hans-Sachs-Str. uvm.

Wir möchten die Aufenthaltsqualität steigern, die Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Verkehrsteilnehmer optimieren, verständlich und einheitlich Parkraum planen.

Die Grundlagen aus der Masterarbeit werden wir in wesentlichen Aussagen zusammenfassen, einzelne Standorte aktualisieren und Ideen und Anregungen sammeln. 

Eine Ergänzung der Analyse um Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ist dabei auch ein wichtiger Bestandteil, da allen Verkehrsteilnehmern ein optimales Angebot unterbreitet werden sollte. 

"Niemand, der die Innenstadt besuchen will als Kunde, Gast oder Besucher von Außen oder Bottroper dürfen wir unzufrieden im Tegen stehen lassen."

Einzelhandelsverband und Interessengemeinschaften sind herzlich eingeladen, genauso wie Interessierte Bürger sich an diesem Prozess zu beteiligen.

Bottroper Parkraum muss besser und einheitlicher geplant werden: Nicht teurer!

Bewirtschafteter Parkraummuss nicht teurer – sondern konzeptionell besser und einheitlicher geplant werden

 GRÜNE blicken skeptisch auf den Verwaltungsvorschlag der Stadt: So Nicht!“

 „Nein. Der Vorschlag der Verwaltung ist ein falsches Signal an den Einzelhandel und an die Menschen vor Ort und packt das Problem des Parkplatzsuchverkehrs nicht an der Wurzel an. Die Idee der Stadtverwaltung lässt  Konzept und Tragweite vermissen.

Und zu allem Übel ist hier auch schlecht kommuniziert worden!

Das nennen wir nach so langer Zeit des Wartens (Grüne haben ein Konzept schon 2014 gefordert) zum Scheitern verurteilt.

Die Idee der CDU ist ein typischer Reflex, der das Problem des Autoverkehrs in der Innenstadt verschärft. Eine halbe Stunde freiparken bringt die Innenstädte in den Verkehrskollaps, den wir doch gerade vermeiden wollen.“

GRÜNE plädieren für ein Gesamtkonzept mit klaren Zielen und keine Flickschusterei, die nun die Menschen auf die Barrikaden bringt.

„Solange es in einem klar definierten Kerngebiet der Innenstadt kostenlose Parkplätze gibt, kreisen Autos minutenlang durch die Innenstadt auf der Suche nach diesen heißbegehrten Plätzen. Das belastet die Innenstädte und die Anwohner mit Abgasen und Lärm. Das müssen wir in den Griff kriegen.

Darum sollten wir in einem ersten Schritt die freien Plätze bewirtschaften. Das reduziert den Parkplatzsuchverkehr auf jeden Fall. Freie Plätze bewirtschaften heißt: ein einheitliches Konzept mit Leitsystem incl.

- Anwohnerparken

- Handwerkerparken

- eAuto (E-Nummernschild) in extra ausgewiesenen Flächen frei (dazu gibt es schon einen Ratsbeschluss)

- generell mit Gebühren (ab 0,75€ / Std.)

Und wichtig dabei ist die ordentliche Kommunikation der Stadt quasi als MarketingStrategie.

Der Einzelhandel ist dabei immer eingeladen, Anreize zu schaffen und sich an Konzepten zu beteiligen. Dieser Vorschlag gehört von der Tagesordnung genommen – da muss ein Konzept aus einem Guss her, das nachvollziehbar für Politik und Bürger ist.“

04.10.2018

GRÜNER Landesvorsitzender in Bottrop - "Wir sind die Grünen von Nebenan"

„Herbstempfang der Bottroper GRÜNEN -

Mit dem Landesvorsitzendem NRW: Felix Banaszak“

Die Bottroper GRÜNEN, engagiert in der Ratsfraktion und im Parteivorstand, laden alle Interessierten zu ihrem gemeinsamen Herbstempfang ein.

Am Samstag, dem 06.10.2018 ab 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr in der "Rathausschänke" Kirchhellener Str. wollen die GRÜNEN mit den Bottropern ins Gespräch kommen und diesen auch gerne nach erfolgreichem Umzug von der Osterfelder Straße ihre neue Geschäftsstelle an der Kirchhellener Straße 16-18 genau gegenüber präsentieren. „Wir stellen unsere bisherige Arbeit in und für Bottrop vor und zeigen einen Ausblick auf die zukünftigen Themen wie die Förderung des Radverkehrs und des Grüns in der Stadt,“ so Andrea Swoboda für die Ratsfraktion und Joachim Gutsche für den Vorstand, der frisch gewählt seine Arbeit für die nächsten zwei Jahre aufgenommen hat.

Joachim Gutsche als Parteivorsitzender und Sigurd Köllner als Kreiskassierer sind einstimmig im Amt bestätigt worden. Verstärkt wird das Team durch zwei engagierte Menschen zum einen mit Erfahrung und zum anderen mit jungem neuem Elan: Jessica Kühn für den Schwerpunkt Sozialpolitik und Joel Borek mit dem Schwerpunkt Flüchtlingspolitik. „Als besonderen Gast haben wir GRÜNEN unseren Landesvorsitzenden Felix Banaszak (ab 16.00Uhr) eingeladen, der am selben Tag noch im Hambacher Wald mit vielen anderen Menschen gegen die unsägliche Abholzung des Forstes protestiert und vor diesem Hintergrund auch zu den Plänen des Energieriesen RWE Stellung bezieht. Der Duisburger Felix Banaszak gilt darüber hinaus als ein ausgewiesener Fachmann im Bereich Sozialpolitik. Mit den Duisburger GRÜNEN hat er eine GRÜNE Sozialberatung ins Leben gerufen, die auch von den Bottroper GRÜNEN ab 2019 regelmäßig angeboten wird.“

WAZ, 21.07.2018

Der Vestische Verkehrsbetrieb muss sich an den Menschen ausrichten:

Gemeinsam und im Dialog zum Ziel

Zahlreiche Beschwerden erreichen die Grünen in Bottrop. Im Fokus der Bedenken und Sorgen ist gerade bei den Eltern schulpflichtiger Kinder die Linei 251 von Kirchhellen nach Bottrop.

Dies nehmen die Grünen zum Anlass, den Buslinienbetreiber Vestische Straßenbahnen GmbH um eine nochmalige Überprüfung der Strecke zu bitten.

"Im Dialog mit den Bürgern können Bedenken aufgegriffen und analysiert werden. Der öffentliche Nahverkehr lebt von einer guten und zeitlich zumutbaren Verbindung. Nur das schafft Akzeptanz!"

 

 

DANKE an alle Bottroper Stadtradler 2018

Für Klimaschutz und Förderung des Radverkehrs in Bottrop

Im Juni 2018 radelten die Bottroper Grünen im Team wieder bei der Kampagne "Stadtradeln" mit.

"Wir radelten für ein besseres Klima und und für einen besseren Radverkehr. Nur eine Wende in der gesamten Mobilität in Bottrop schafft bessere Bedingungen im Straßenverkehr für Alle.

Von einem besseren Radverkehr profitieren alle: ob Fußgänger, Radler oder Autofahrer.

Denn eine bessere Radinfrastruktur sorgt für mehr Verkehrssicherheit, bessere Luft und weniger Lärm.

Die grüne Teilnahme an der Sternfahrt zum Auftakt der Aktion in Essen und weiter nach Gelsenkirchen war ein phantastisches Erlebnis. Selten radeln über 200 Menschen zusammen in einer Gruppe.

Auch die drei Radeltouren haben Spaß gemacht und waren ein voller Erfolg.

Und das wichtigste: Wir radeln weiter!

 

 

Die neue Datenschutzverordnung gilt ab dem 25. Mai 2018.

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Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserer politischen Arbeit.

Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für die BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN - Bottrop. Eine Nutzung unserer Internetseiten ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Bei Ideen oder Anregungen - setzen Sie sich mit uns in Verbindung!   Mehr »

"Wir schwärmen für BOTTROP"

Die Stadt der Zukunft ist Grün - Arbeitskreis trifft sich ab 11.04.2018 ab 18:00 Uhr monatlich

Der Arbeitskreis der GRÜNEN unter dem Titel „Wir schwärmen für Bottrop“ stellt sich neu auf. Er sammelt Ideen, Ansätze und Anträge aus den Themenfeldern Umwelt und Naturschutz, sucht strategische Partner, lädt Referent*innen zu ausgesuchten Fragen ein und besucht sehenswerte beispielhafte Orte - steht er unter der Federführung von Joachim Gutsche, Vorstandssprecher und aktiver Imker, der nun mehr als Verbindungsglied zwischen der Öffentlichkeit und Initiativen und der Politik fungieren will.   Mehr »

09.03.2018

#MeToo-Debatte erreicht Bottrop: GRÜNE fordern Anlaufstelle bei der Stadtverwaltung

WAZ, 09.03.2018

Beratung nach der Sommerpause im Ältestenrat: NEIN zu Sexismus!

Nach intensiver Bertung hat sich die GRÜNE Fraktion verständigt, dass es für die Auseinandersetzung mit den aktuell formulierten Vorwürfen von der Schauspielerin Veronica Ferres gegen August Everding anlässlich der #MeToo-Debatte hilfreicher ist, wenn zur nächsten anberaumten Sitzung des Ältestenrates ganz bewusst nach der Sommerpause noch zeit vergeht.

"In dieser Zeit steht die Stadt Bottrop für Reaktionen aus der Bevölkerung ausdrücklich zur Verfügung. Quasi als Anlaufstelle steht die Stadt möglichen noch weiteren Betroffenen von Sexismus und sexualisiert Gewalt zur Verfügung.

In der nächsten Ältestenratssitzung kann somit ein Überblick über das Thema und mögliche neue Hinweise und Beschwerden berichtet werden."

(Eine Kontaktelefonnummer der Stadt Bottrop wird in Kürze bekanntgegeben)

22.02.2018

Bottroper GRÜNE fordern für ihre Heimatstadt "Bottrop glyphosatfrei!"

GRÜNE bundesweite Initiative gegen Glyphosat zeigt Erfolge

Der Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) hat das deutsche Votum für eine weitere Zulassung des Unkrautgifts Glyphosat in der EU abgegeben. Schon heute ist Glyphosat das mit Abstand am meisten eingesetzte Pestizid. Sein Einsatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt.

Glyphosat hat bereits in der Vergangenheit für viel Aufregung gesorgt.

Bundesweit haben darum die GRÜNEN eine Initiative gegen Glyphosat ergriffen, die bereits in einzelnen Kommunen aufgrund GRÜNER Anträge beschlossen wurden. Neben der Dortmunder Ratsfraktion und aktuell der Bochumer Ratsfraktion in NRW auch Ratsfraktionen in anderen Bundesländern wie in Sachsen.

„Die Ablehnung von Glyphosat ist breit in der Bevölkerung verankert“

Neben den GRÜNEN ist auch die Bottroper Bevölkerung beunruhigt über den Gebrauch des Mittels. „Die Anfragen aus der Bevölkerung zu diesem Thema häufen sich bei uns in der Grünen Geschäftsstelle an der Kirchhellener Str. 16-18 in der Innenstadt,“ so Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Wir sind sehr zufrieden, dass das Thema so breit diskutiert wird und freuen uns über jegliche Unterstützer – im Rat, der letztendlich über unseren Antrag entscheiden wird im April, aber auch in der Bevölkerung oder bei den Naturschutzverbänden.“

Auf Grund des NRW-Verbotes im Jahr 2014 kommt Glyphosat im öffentlichen Stadtgebiet Bottrop zwar nicht zum Einsatz. Doch das reicht den GRÜNEN nicht.

Joachim Gutsche, Vorstandssprecher der örtlichen GRÜNEN Umweltpartei und praktizierender Imker, weiß aus eigener Erfahrung um die Wichtigkeit des Themas: „Die Zustimmung der Bundesregierung zum weiteren Gebrauch von Glyphosat ist ein Schlag ins Gesicht von Verbrauchern und der Umwelt. Die Stadt Bottrop sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Sie verfügt über eigene Landwirtschaftsflächen. Diese landwirtschaftlich genutzten Flächen der Stadt müssen dem Beispiel der innerstädtischen Flächen folgen. Da kann es keine Ausnahmen geben. Das kommt der Umwelt, Tier wie Mensch zu Gute.“

„Wir wollen auf den landwirtschaftlichen Pachtflächen der Stadt kein Glyphosat oder andere Herbizide, insbesondere weil die Nähe zu Gärten, Trinkwasser und Mensch sehr hoch ist. Die Pachtpreise für landwirtschaftliche Flächen in Bottrop sind konstant sehr gering. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das so bleibt – fordern aber von den Landwirten nach einer Übergangszeit im Gegenzug den Verzicht auf Glyphosat und andere Herbiziden“, so Andrea Swoboda zu dem Antrag, der in die Vorberatung des Naturschutzbeirates und letztendlich im Rat entschieden wird.

Sie unterstreicht dabei:„Uns ist an einer rechtssicheren Lösung und an dem Dialog mit den Landwirten wichtig, die bisher noch nicht umgestiegen sind.

Darum sollte die Stadt bis zur Umsetzung unseres Antrages und der Neugestaltung der Pachtverträge, die dann die Benutzung von Glyphosat und anderen Herbiziden ausschließt, Anreize schaffen.“

23.11.2017

GRÜNE sagen Plastikmüll den Kampf an - Und sind damit in guter "sauberer" Gesellschaft

Andrea Swoboda mit Grünem Mehrwegbecher beim Wahlkampf im September

„Bottrop nimmt Kampf gegen Coffee-to-Go Becher auf“

Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, und bei der Bundestagswahl Direktkandidatin, blickt sehr zufrieden auf die letzte Hauptausschusssitzung:

„Im Sinne der Müllvermeidung haben wir GRÜNEN in den nächsten Verwaltungsrat der BEST und in den Rat der Stadt Bottrop einen Antrag eingebracht, damit der Vorstand der BEST beauftragt wird Strategien und Konzepte zur Vermeidung des Mülls durch Plastikbecher zu erarbeiten. Es gibt gute Ansätze und Ideen auch in unserer Stadt (z.B. Allerhand Verpackungsfrei, Initiativen gegen Platiktüten und Umverpackungen uvm.), die gebündelt werden müssen mit den entsprechenden Akteuren vor Ort. Ich sehe nach der Beratung im Hauptausschuss dazu einen breiten Konsenz in der Politik und in dem Vorstand der BEST. Ein Herzensanliegen meiner Partei, meiner Fraktion und von mir ist somit auf einen guten Weg gebracht worde.“

Nach Schätzungen der Deutschen Umwelthilfe werden bundesweit pro Jahr fast drei Milliarden Einwegbecher für Coffee to go verbraucht, hinzu kommen Zubehör wie Plastikdeckel, Rührstäbchen und Strohhalme. Nach wenigen Minuten Gebrauch landet das alles im Müll und lässt in vielen Innenstädten die Abfallbehälter überquellen und verschandelt und belastet die Grünstreifen, Parkplätze und die Gehwege. Das belastet nicht nur die Umwelt, sondern auch die Abfallwirtschaft der Kommunen. Eine ganze Reihe von Initiativen kämpft mittlerweile für die Eindämmung der Becherflut.

Welches System für Bottrop das geeignete ist, soll nun zusammen ermittelt werden. Der Bottoper Entsorger BEST ist genau das richtige Gremium, in dem die GRÜNEN von Ratsfrau Sigrid Lange vertreten werden.

Wichtigstes Ziel: Müllvermeidung

Wichtigstes Ziel muss es aus Sicht der Grünen nämlich sein, die Bürger weiterhin zum getrennten Müllsammeln und vor allem zur Müllvermeidung zu animieren. Nur so kann der stetige Anstieg des Mülls grundsätzlich und der Kosten in Grenzen gehalten werden.

„Es muss auf der einen Seite positv vermerkt werden, wieviele unserer Bürger ihren Müll vorbildlich trennnen“, als Sprecherin der Grünen Landesarbeitsgemeinschaft NRW für Abfall- und Ressourcenwirtschaft weiß Sigrid Lange, dass andere Städte viel größere Probleme damit haben.

Allerdings lässt auf der anderen Seite das Bewußtsein für Müllvermeidung nach. Die illegalen Kippen werden in so manchen Städten mehr, übrigens ohne Anhebung der Sperrmüllgebühren. Und auch die Entsorgung der Coffee to go Becher oder der Müll der Imbissketten, um nur zwei zu nennen, nimmt deutlich zu."

21.11.2017

GRÜNE Ziele im Haushalt 2018 verankert

Erhöhung der Grundsteuer B so gering wie möglich gehalten und "Mehr Soziale Gerechtigkeit" wird Chefsache des OB

Förderung der abgasfreien Mobilität für mehr Gesundheit und eine lebenswerte Innenstadt - Prozess des Verwaltungsumbaus begonnen für Optimierung des Personals für mehr Gesundheit und effektiven Einatz - Personelle Unterstützung auf dem Weg zur FairtradeTown Bottrop - Mehr soziale Gerechtigkeit als Chefsache des Oberbürgermeisters

Es steht bei einer Nichtgenehmigung des Haushaltes sehr viel auf dem Spiel, und das betrifft gerade die freiwilligen Leistungen im Kulturbereich, Sport und Jugendarbeit ohne Leistungsvereinbarungen und die Projekte, die oft durch Förderung und städtischem Eigenanteil finanziert werden.

Das Projekt zur Quatiersabeit in Bottrop Batenbrock-Süd z.B. könnte scheitern. Ein Projekt, das Armutsbekämpfung und nachbarschaftliche Zusammenarbeit vor Ort leistet.

Gegen alle Kritik und Vorwürfen halten die GRÜNEN klar dagegen:

Ein Sparkommissar wird bei Nicht-Genehmigung des Haushaltes all die Maßnahmen, die ursprünglich vorgeschlagen wurden, also auch die Anhebung auf 730 Punkte, radikal umsetzen.

Aber das haben dann die Fraktionen und gesellschaftlichen Gruppen zu verantworten, die jetzt eifrig Unterschriften sammeln wie FDP, DKP und Die Linke in einmütiger Gesellschaft mit der CDU.

Die GRÜNEN hätten ein schlechtes Gewissen, wenn sie an der positiven Gestaltung für Bottrop nicht verantwortungsvoll und konstruktiv mitarbeiten würden.

NEIN zur Erhöhung der Grundsteuer B auf 730 v.H.

„Gesundheit für Stadt und Mensch“ – wichtiger denn je

Aufgrund des Abgas-Skandals und fehlender wirkungsvoller Konsequenzen unterstreicht Andrea Swoboda, Direktkandidatin für die BTW im September, ihre Zielsetzung und Forderung an die Bundesregierung:

„Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gaukelt nach dem Abgas-Skandal politische Aktivität vor. Tatsächlich aber gibt es bisher keine wirksamen Lösungen, die gewährleisten, dass dauerhaft eine gute Luftqualität erreicht wird. SPD und CDU sind Teil dieses Vorgehens und gefährden damit auch die Menschen in Bottrop, Gladbeck und Dorsten.

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WAZ, 08.08.2017

„Ich kämpfe für die Gesundheit und Sicherheit der Menschen -

in wirtschaftlich gesunden und liebenswerten Städten“

Die Kommunen machen die Arbeit für die Nation – und das kostet Geld. Darum brauchen wir eine bessere finanzielle Ausstattung unserer Städte, um den Menschen ordentliche Bedingungen zu schaffen.

Andrea Swoboda (48 Jahre, Angestellte im Einzelhandel Bottrop, verheiratet, Mutter zweier Söhne – 8Jahre und 17Jahre) ist seit 2004 im Rat der Stadt Bottrop als Fraktionsvorsitzende und seit dem auch engagiert in den Finanzgremien der grünen Partei bis zum Bundesfinanzrat. Sie macht sich stark als Delegierte für den Landes- und Bundesparteitag für die Bottroper Positionen in Düsseldorf und Berlin und arbeitet zudem eng mit dem Bottroper Vorstand zusammen. Schon 2005 trat sie als Direktkandidatin zur Bundestagswahl an.

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Andrea Swoboda (Fraktionsvorsitzende aus Bottrop), Klaus Müller (städt. Beigeordneter) und Oliver Krischer (MdB, stellvertr. Fraktionsvorsitzender im Bundestag)

Bei der Diskussionsveranstaltung wurde sehr schnell deutlich, dass die Anwohner*innen des Stadtteils Eigen nicht klein beigeben werden. Das Autobahndreieck soll ab 2021 ausgebaut werden, die Prognosen vom Landesbetrieb Straßen.NRW jedoch gehen von "keinem steigenden Verkehrsaufkommen" aus.    Mehr »

Joachim Gutsche, Landtagsdirektkandidat der Bottroper GRÜNEN,
Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende der Bottroper Ratsfraktion, und
Oliver Krischer, (MdB) stellvertr. Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion
WAZ vom 15. März 2017

Die Auswirkungen für das Stenkhoffbad, für den Kleingartenverein Eigenhof und vor allem für die Anwohner stehen im Mittelpunkt

„IHRE Ideen, Anregungen und Befürchtungen sind gefragt“

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GRÜNE gewinnen Stadtrat für die "Faire" Idee

WAZ vom 16.03.2017
Sigrid Lange, Ratsfrau,
Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende,
Joachim Gutsche, Landtagsdirektkandidat,
Liane Beyer, Grünes Mitglied

Die Grüne Ratsfraktion verteilt zum Weltfrauentag Fairtrade-Rosen

beim „Gespräch am Mittag“ am Pferdemarkt

Bottrop, 8. März: Ein Dank an starke Frauen.

Fraktionsvorsitzende Andrea Swoboda und Ratsfrau Sigrid Lange beschenken zum Weltfrauentag Bottrops        Bürgerinnen mit einer fairen Rose. Mit der Aktion setzen sie nicht nur ein Zeichen für Frauenrechte hierzulande,sondern auch für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Frauen auf Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika.

Auch Bottrop beteiligt sich somit an der bundesweiten Aktion von TransFair. Der gemeinnützige Verein rief im Rahmen des Weltfrauentags dazu auf, mit fairen Rosen „Flower Power“ zu verschenken und auf das Thema Frauenrechte aufmerksam zu machen.

Grüne: „Die Stadt Bottrop soll  in Zukunft auch fair handeln“

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„Es geht bei der Wahl am 14. Mai 2017 um Viel: Um Freiheit, Fortschritt und Förderung der Wirtschaft und um ein gesundes Klima und fortschrittliche Mobilität“

1.    Mit Blick auf den Steinkohleausstieg 2018 geht es um Fortschritt,  Förderung der Wirtschaft und Aktivierung der schon vorhandenen Gewerbeflächen

2.    Mit Blick auf unsere Gesundheit, Bildung und Stadtentwicklung geht es um ein gesundes Klima, Bildungschancen für alle und fortschrittliche Mobilität z.B. mit einem NRW-Ticket

3.    Mit Blick auf die politischen Mitbewerber geht es um Freiheit und demokratische Bürgerrechte

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Das Bottroper Quadrat bekommt Erweiterungsbau

Der Vorschlag für den Anbau des Quadrats von Annette Gigon und Mike Guyer aus Zürich (Foto:WAZ)

Andrea Swoboda als Jurymitglied eingebunden.

GRÜNE zollen den Architekten für ihre Ideen zum Erweiterungsanbau des Quadrats großen Respekt.

"Große Ideen und anspruchsvolle Varianten wurden der Jury am Sitzungstag präsentiert", bewertet Andrea Swoboda (Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN und stellvertretendes Jurymitglied) die Arbeit der Architektenbüros.
Tipp: Die Vorschläge sind für alle Interessierten im Quadrat zugänglich. Da lohnt sich ein Blick auf jeden Fall.

GRÜNE für eine "Faire Stadt Bottrop"

GRÜNE wollen den Weg zur Fairtrade-Stadt Bottrop gehen:

„Wir sind irritiert von der Absage der Stadtverwaltung und nehmen das nicht so hin. Das muss der Rat entscheiden“

 

„So geht das nicht. Auch nicht in Bottrop. Auch hier sollte die Politik immer noch der Rat der Stadt machen. Und zwar zukunftsgewandt und verantwortungsvoll,“ kommentiert Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende der Bottroper GRÜNEN, die Absage der Stadtverwaltung an die auch bürgerschaftliche Initiative zur Fairtradestadt.

 

„Ich kann mich noch sehr gut an die damalige Initiative zum Kulturhauptstadtjahr 2010 erinnern. Wir Bottroper GRÜNEN haben im September 2009 einen Antrag in den Stadtrat eingebracht unter dem Titel „Bottrop übernimmt Verantwortung.

Faire Beschaffung in der Kulturhauptstadt RUHR.2010“. Dieser Antrag ist damals unter Oberbürgermeister Noetzel beschlossen worden.

Und nun nach der Anfrage im Rahmen der Einwohnerfragestunde im Stadtrat zur Zukunft der Stadt Bottrop als Fairtrade-Stadt sahen wir  GRÜNEN das Thema wieder diesmal bei Oberbürgermeister Bernd Tischler in guten Händen.“

 

Andrea Swoboda kündigt somit einen Antrag für den Rat mit der Vorberatung im Hauptausschuss Anfang März an. „Wir brauchen einen Überblick über das Thema. Die von der Stadtverwaltung geäußerte Aussage, die faire Stadt mache zu viel Arbeit, muss dabei genauso in den Blick genommen werden. Eine Übersicht über den fairen Handel in Bottrop stattdessen nur dem Rat vorzulegen, greift das Thema unzulänglich auf.

Die Stadt ist in sehr guter verantwortungsvoller Gesellschaft mit vielen engagierten

Bottroper Händlern, den Kirchen vor Ort und das Engagement der Bürger, für die das Thema schon lange in der Mitte der Gesellschaft und in der Mitte Bottrops angekommen ist. Auch die Stadt sollte dies Engagement nicht scheuen.

Es geht um einen gerechten und fairen Lohn.

Es geht um menschenwürdige und faire Arbeitsbedingungen.

Es geht um den Kampf gegen Kinderarbeit.

Es geht auch um naturnahe Landwirtschaft und Umweltschutz.

Es geht um die Armutsbekämpfung in den Entwicklungsländern. Es geht somit auch um Friedenspolitik im weitesten Sinne.

Davon profitieren wir alle - Und darum geht es uns auch alle an. Auch die Stadt Bottrop.“



 

 

 

18.09.2016

GRÜNE blicken mit Sorge auf die Folgen des A31-Ausbaus


Die geplanten Renovierungen im Stenkhoffbad waren am Samstag der Anlass für die Grüne Fraktion und den Bezirksvertreter Stadtmitte, sich dort mit Jürgen Heidtmann, Leiter des Bottroper Sport und Bäderbetriebes, vor Ort zu treffen. Der vorrangige und notwendige Bedarf der Investitionen wurde dabei konkret unter die Lupe genommen und bestätigt:
Dachsanierung, Technikraum und Reparatur der Spülluftteilung wurden mit 56T€ eingeplant für 2017, Metalltüren am Technikgebäude und Fensterrenovierung an dem Umkleidegebäude und Fenster/Türen am Schwimmmeistergebäude mit 31T€ für 2018.


Andrea Swoboda markiert die wegfallende Fläche ab den Bäumen bis zum hinteren Bereich

Überschattet wurde der Besuch von den neusten Planungen, die am Donnerstag durch den Straßenbaubetrieb NRW bei einer Bürgerinformationsveranstaltung dargelegt wurden.
Demzufolge wird durch den Ausbau der A31 auch die hintere Liegewiese am Schwimmerbecken um ca. 4 Meter empfindlich verkleinert.

"Da bleibt auf der hinteren Seite nicht mehr viel übrig!", resümieren die GRÜNEN. "Das greift dauerhaft und während der Bauphase sehr empfindlich in die Struktur des Freibades ein zu Lasten der schon jetzt sehr beeinträchtigten Qualität."
Das ums Überleben kämpfende Freibad erhält damit, so die GRÜNEN, in fünf Jahren ab 2021 einen herben Dämpfer – die Zukunft ist somit noch ungewisser.

Vor diesem düsteren Szenario, gehören die von der Verwaltung geplanten Maßnahmen natürlich auf den sachlichen Prüfstand. Doch für die Grünen ist klar: "Das Bad muss auf jeden Fall intakt und verkehrssicher gehalten werden, denn Bottrop braucht ein Freibad - das ist für uns Grüne alternativlos! An den geplanten Summen für 2017 /2018 könnte noch was an dem akuten Bedarf angepasst werden. Aber ohne Investitionen geht es gar nicht dort weiter – und das ist keine Alternative."

Auch Kleingartenverein Eigenhof e.V. in Mitleidenschaft gezogen

Doch der Ausbau zeigt nicht nur gravierende Einschnitte beim Freibad. Auch der angrenzende Kleingartenverein wird nicht verschont. Die Schrebergärten, die an der jetzigen Lärmschutzwand grenzen, könnten dauerhaft der Erweiterung zum Opfer fallen. Wie weit die Einschnitte während der Bauphase sein werden, werde noch ermittelt.


Sigrid Lange und Andrea Swoboda im KGV Eingenhof

 Andrea Swoboda, Fraktionsvorsitzende, gibt ein erstes Fazit der Besichtigung:

„Wir Grünen geben uns mit diesen düsteren Aussichten nicht zufrieden! Ob es um das Stenkhoffbad geht, um die Fläche des Kleingartenvereins oder um die Anwohner gerade der Herzogstraße und Umgebung, deren Ansprüche auf neue Lärmschutzmaßnahmen vom Landesbetrieb bisher nicht bestätigt werden. Wir werden versuchen die größtmögliche Hilfe für die Anwohner zu erreichen und den Schaden zu begrenzen!"


03.08.2016

Bebauungsplan „Freitagshof“ schafft Verwirrung in der Öffentlichkeit

Planungskonzept der Eigentümerin wurde nicht gebilligt.

In Vonderort soll gebaut werde. Und zwar am Freitagshof. Dort, wo heute noch eine Grünfläche ist, könnten, wenn es nach dem Wunsch der Eigentümerin (Haus Hove Gesellschaft GmbH & Co KG) geht, in den nächsten Jahren bis zu 110 Wohneinheiten entstehen.
Der derzeitige, aktuelle Planungsentwurf führt beim Bürger allerdings zu Irritationen.

Planungskonzept der Eigentümerin

Denn nur der schematische Planungsentwurf, ohne Anzahl der Wohneinheiten, ohne Nutzungsbestimmung in Ein- oder Mehrfamilienhäuser und ohne Straßenverläufe oder gar Anzahl der Stellplätze, fand den Weg in die politische Abstimmung des Planungsausschusses.

Planungsentwurf der zur Abstimmung fand

"Es ist verwirrend, dass nur das Eigentümerkonzept in den städtischen Vorlagen zu finden ist. Und nicht die Vorlage, die im weiteren die Grundlage des Verfahrens darstellt. Diese hing lediglich bei der Beratung des Planungsausschusses aus und ist bisher nicht der Öffentlichkeit von städtischer Seite vorgelegt worden". Das Konzept der Eigentümerin fand ausdrücklich nicht die Zustimmung des Ausschusses und der Stadtverwaltung.

"Kein Grund zur Entwarnung", urteilen die Grünen, die sehr kritisch auf die Bebauungspläne am Freitagshof schauen, über diesen Schritt. "Das Thema der Bebauung ist damit noch genauso akut."

Das Verfahren sieht nun die Erstellung etlicher Gutachten vor, die sich u.a. mit Verkehr, Umweltschutz und Abwasser beschäftigen. "Sollten diese dann vorliegen, sprechen wir Grünen uns für eine Bürgerversammlung aus. Dann können Fragen auch beantwortet werden. Im Moment ist dies - nach Aussagen der Stadt - nicht möglich."

Grundlage wird aber die schematische Darstellung - nicht das Konzept der Eigentümerin.

Hier finden Sie die Entwürfe zum Download:

Entwurf 1
Entwurf 2

 

 

 



„Die Stadt muss auf den Klimawandel reagieren und darf die Bürger nicht alleine lassen – Runder Tisch mit allen Akteuren!“

Der Klimawandel ist auch in unserer Stadt angekommen. Klimaforscher und Metrologen weisen schon lange daraufhin, dass die ausgiebigen Regenfälle und die lokalen Starkregenereignisse der letzten Wochen keine Ausnahmen darstellen, sondern die Regel werden.

Sigrid Lange, Sprecherin für Stadtplanung und Umweltschutz:“Viele Bürger*innen unserer Stadt haben in den letzten Wochen extreme Probleme bei den Regenfällen gehabt. Bäche, Felder, Wälder und Wiesen stehen unter Wasser. Die Kanalisation der Stadt kann das Wasser nicht fassen. Die Folgen sind bekannt und kann man nun in Grafenwald, in Feldhausen, auch in der Innenstadt sehen. An vielen Punkten unserer Stadt laufen die Keller voll.

 

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WAZ, 21.06.2016

20.06.2016

GRÜNE lehnen geplante Bebauung in Vonderort ab

Nein zum riesigen Umfang der Bebauung in Vonderort Am Freitagshof:

„Bebauung ohne Infrastruktur und dafür mit Verkehrschaos“

Bis zu 110 Wohneinheiten werden auf der bis jetzt landwirtschaftlichen grünen Wiese am Fuße der Sackgasse Am Freitagshof geplant. Seit Jahren schon im Flächen-nutzungsplan als Wohnbebauung ausgewiesen könnte man meinen, dass die Bebauung zu erwarten war.

Doch angesichts aktueller Verhältnisse in Vonderort überrascht der riesige Umfang an genau dieser Stelle schon sehr. Die Umstände in Vonderort haben sich nach Meinung der GRÜNEN doch so sehr verändert, dass die Empfehlung der Stadtverwaltung „man begrüße die Stärkung des Siedlungsbereiches Vonderort als Wohnstandort“ schon befremdlich wirkt.

Andrea Swoboda und Sigrid Lange lenken den Blick gezielt auf das Umfeld: „Es fehlt hier im Stadtteil Vonderort an wesentlichen Bestandteilen einer lebendigen Infrastruktur. Bis auf eine Bäckerei gibt es hier vor Ort so gut wie nichts. Und auch wenn der Rückzug der Sparkassenfiliale wirtschaftlich nachvollziehbar war, so fehlt diese als Bestandteil eines lebendige Nebenzentrums doch sehr. Die Erschließung der geplanten Fläche schlägt als Zufahrt den Freitagshof vor. Doch diese Straße hat schon jetzt - oft nur als einspurige Straße durch die Parksituation zu nutzen - seine Belastungsgrenzen erreicht. Die aktuellen Baustellen verdeutlichen sehr anschaulich diese Grenzen.“

Fazit der GRÜNEN: ¨Hier trifft fehlende Infrastruktur auf zukünftiges Verkehrschaos. Darunter werden nicht nur die Vonderorter Bürger leiden, sondern auch diejenigen, die neu hinzuziehen werden. Darum kommt für uns dies aktuelle Konzept nicht in Frage. Erst bauen und dann schauen, wie und wo der Verkehr bleibt - das ist mit uns GRÜNEN nicht zu machen. Wir erwarten auf jeden Fall eine deutliche Reduzierung der Wohneinheiten und unbedingt ein schlüssiges Verkehrskonzept für die Zufahrt, die auf keinen Fall nur allein über den Freitagshof dargestellt werden kann.“

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